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Kinder werden den Eltern weggenommen, Kunst steht unter staatlicher Aufsicht, und regieren dürfen nur Philosophen, die das eigentlich gar nicht wollen.
Klingt nach Dystopie, ist aber Platons Entwurf für einen gerechten Staat. Wir schauen uns an, wie er auf die Idee kommt, wie der Idealstaat aufgebaut ist und was die Seele damit zu tun hat. Dabei klären wir, warum Platon trotz Gütergemeinschaft kein Kommunist war, aber trotzdem totalitär denkt, und ob er seinen Staat selbst für umsetzbar hielt. Am Ende bleibt ein Gedanke, der erstaunlich aktuell ist: die Trennung von Herrschaft und Geld. Von Donuts im Einwohnermeldeamt ganz zu schweigen.
Zum Weiterlesen
- Otfried Höffe (Hg.), Platon: Politeia, Berlin 2011 (4. Aufl.)
- Julia Annas, An Introduction to Plato’s Republic, Oxford 1981.

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