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Die Demokratie ist in der Krise. Das liest oder hört man gerade oft. Was wäre, wenn das alles schon mal jemand beschrieben hätte? Vor gut 2.200 Jahren, in einer Welt ohne Wahlen im modernen Sinne, ohne Parteien, ohne soziale Medien – aber mit einem klaren Blick auf das, was politische Systeme zum Scheitern bringt. Sein Name war Polybios. Er hatte eine Theorie, und zwar eine, die im ersten Moment überzeugend klingt – und deswegen auch ziemlich beunruhigend.
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Zum Weiterlesen:
- Alexander Demandt, Antike Staatsformen. Eine vergleichende Verfassungsgeschichte der Alten Welt, Berlin 1995
- Stephan Podes, Polybios’ Anakyklosis-Lehre, diskrete Zustandssysteme und das Problem der Mischverfassung, in: Klio. Beiträge zur Alten Geschichte. Band 73, 1991, S. 382–390

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