Ein Zelt aus Filz, aufgespannt auf drei Stangen. Darin liegt ein Haufen glühender Steine und darum herum eine Gruppe Menschen. Sie sind Skythen und gehören damit zu einem Volk im Osten Europas, das schon in der Antike mit einer Mischung aus Furcht und Neugier betrachtet wurde. Und das für Außenstehende Rätsel aufgab.
Einer dieser Außenstehenden war Herodot. Er berichtet, wie die Skythen Samen auf glühende Steine gaben und sich eine große Menge Rauch oder Dampf entwickelte. Sie „heulten vor Vergnügen“, wie er schreibt – und interpretierte das Ganze als eine Art Dampfbad. Wie sehr man sich irren kann.
Vater der Geschichte – und der Märchen
Erst mal vielleicht ein paar Worte zu Herodot von Halikarnass, dem wir die Beschreibung dieser Szene verdanken: Oft wird er als erster „Historiker“ der antiken Literaturgeschichte gehandelt, aber das greift etwas kurz. Herodot betrachtete sich selbst als Forscher. Heute würden wir seine Themenfelder mit Begriffen wie Geographie, Ethnographie, aber auch Naturwissenschaften umschreiben. Zu seiner Zeit kannte man solche feinen Unterteilungen aber noch nicht.
Die große Klammer seines Werks sind die Perserkriege, und damit ein historisches Thema. Insofern ist das Etikett „Historiker“ für ihn nicht ganz falsch. Aber es deckt eben nur einen Teil seines Schaffens ab. Das ist das eine.
Das andere ist aber auch: Herodot verfolgt nicht den Ansatz, Geschichte (oder ethnographische oder geographische Beobachtungen) in unserem modernen Sinne streng auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen, bevor er sie niederschreibt. Gelegentlich präsentiert er sogar Geschichten, bei denen er selbst sagt, er glaube sie nicht. Oder er liefert seinen Leser*innen mehrere Varianten einer Geschichte, um ihnen selbst die Entscheidung zu überlassen, welcher sie Glauben schenken. Böse Zungen bezeichnen Herodot deshalb auch manchmal als Märchenonkel. Aber das ist wohl eher auch überzogen. Weder das Prädikat als „Historiker“ im modernen Sinn noch das als Märchenonkel werden ihm wirklich gerecht.

Was hatte Herodot mit den Skythen zu tun?
Herodot lebte im 5. Jahrhundert vor Christus (ca. 485–425 v. Chr.) und war damit kein direkter Zeitzeuge der Perserkriege. Aber er war noch nah genug dran, um Zeitzeugen als Quellen zu konsultieren oder relevante Orte zu besuchen, um Informationen aus dieser historisch bedeutsamen Phase von ca. 499–479 v. Chr. zu erhalten.
Herodot bemüht sich um ein umfassendes Bild dieser Perserkriege. Das ist der Grund, weshalb er auch die Vorgeschichte ausführlich erzählt. Und zu dieser Vorgeschichte zählt ein Feldzug, den der persische König Dareios im Gebiet der Skythen führte. So kommt es, dass sich Herodot auch umfassend mit diesem rätselhaften Steppenvolk beschäftigt, das zu dieser Zeit im Gebiet etwa der heutigen Ukraine siedelte.
Herodot ist bis heute unsere mit Abstand wichtigste zeitgenössische Quelle zu den Skythen. Aber – und das ist natürlich ein Problem – er betrachtete dieses Volk im „hohen Norden“ aus griechischer Perspektive. Und einiges davon muss man deutlich in Frage stellen.
Wer ist hier eigentlich Skythe?
Das fängt schon beim Namen an. Der Name „Skythen“ ist nämlich ein griechischer Sammelname. Laut Herodot nennen sich die Angehörigen dieses Volkes selbst „Skoloten“,1 während die Perser sie „Saken“ nennen.2
Dass die Skythen durchweg Nomaden waren, findet sich heute noch oft in populärwissenschaftlichen Texten oder Dokumentationen. Aber schon Herodot sagt uns, dass es bei den Skythen mehrere Gruppen gab, von denen einige durchaus sesshaft waren.3
Herodot hält es für wahrscheinlich, dass die Skythen einst von noch weiter östlich eingewandert sein könnten.4 Darin stimmt die moderne Forschung mit ihm überein oder sieht dies zumindest als wahrscheinlichste Variante an, da sich die ältesten typisch skythischen Grabhügel (so genannte „Kurgane“) eher im Osten befinden und nach Westen hin tendenziell jünger werden. Aber es gibt auch etliche Berichte bei Herodot, bei denen er ziemlich danebenlag.
Das Kifferzelt – Wellness auf Skythisch
Und damit wären wir wieder bei dem merkwürdigen Zelt am Beginn des Beitrags.5 Herodot berichtet, dass die Skythen kleine Zelte aus Filz aufbauen und glühende Steine darunterlegen. Anschließend kriechen sie selbst unter die Filzdecken und werfen Samen auf die glühenden Steine, genauer: Hanfsamen. Anschließend heulen oder jaulen die Skythen vor Freude.
Für uns heute ist klar, was da passiert ist: Die Skythen haben sich einfach eine riesige Bong gebaut. Dass Herodot nicht checkt, dass es sich hier um Drogenkonsum handelt, ist aber erklärlich.
Zum einen: Herodot war nie vor Ort. Er berichtet selbst schon aus zweiter Hand. Und zum anderen: Für einen Griechen war ein solcher Vorgang wie der mit dem Kifferzelt schwer zu interpretieren. Sie kannten Dampf vor allem aus Bädern. Rauschmittel kannten sie nur zum Trinken und nicht zum Inhalieren.
Und so ergibt Herodots Bericht Sinn: Die Rauch- bzw. Dampfentwicklung sei so stark, dass kein griechisches Dampfbad damit mithalten könne. Daher stellt er das Ganze in einen Zusammenhang mit Hygiene. Er fährt nämlich damit fort, dass Frauen bei den Skythen eine Paste aus Zypresse, Zeder und Weihrauch nutzen, um sich zu reinigen.
Aber stimmt das denn? Haben die Skythen wirklich in Zelten gekifft? Die Archäologie konnte immerhin nachweisen, dass Zeltgestelle und Räucherbecken mit Steinen als Grabbeigaben vorkamen. Auch verkohlte Hanfsamen hat man gefunden. Diese Funde stammen allerdings aus dem Altai, also rund 3.000 km weiter östlich als die Skythen, die uns Herodot beschreibt. Dennoch kann man davon ausgehen, dass Herodots Schilderung einen wahren Kern hat – nur seine Interpretation ist wohl eher, sagen wir mal, naiv.
Nicht ganz unwichtig bei der Szene mit dem Zelt: Es handelt sich laut Herodot um eine besondere Form der Hygiene, nämlich der nach einer Bestattung. Und genau zu diesem Thema liefert uns Herodot noch einige weitere kuriose Geschichten über die Verhältnisse bei den Skythen.
Ein Hofstaat fürs Jenseits
Man kennt es hierzulande noch von früher, dass man Verstorbene gelegentlich zu Hause aufbahrte, sodass alle noch mal vorbeikommen und sich verabschieden konnten. Bei den Skythen lief das umgekehrt.6
Verstarb ein König, wurde er einbalsamiert und anschließend zu den verschiedenen Stämmen der Skythen auf die Reise geschickt. Das ist eine etwas ungewöhnliche Tradition, die sich zumindest teilweise durch die Archäologie bestätigen lässt. Denn einbalsamierte Leichen wurden tatsächlich gefunden, und zwar in der Form wie Herodot es schildert: Der Bauch wurde geöffnet und der Körper mit Kräutern gefüllt. Anschließend wurde die Leiche zugenäht. Ob sie allerdings auch auf Reisen ging, das lässt sich daraus natürlich nicht ablesen.
Aber Herodot berichtet noch viel mehr: Bestattet wurde er nämlich nicht alleine. Angeblich wurden seine Nebenfrau, sein Mundschenk, Koch, Pferdeknecht und auch gleich noch die Pferde mitbestattet.
Und das lässt sich auch mit archäologischen Funden in Einklang bringen: In großen Kurganen (Grabhügeln) fand man genau solche Mitbestattungen. Und darüber hinaus: Ganz schön viel Gold.

Handtücher aus Kopfhaut
Wer das mit dem toten König auf Wanderschaft gerade schon unangenehm fand, sollte diesen Abschnitt vielleicht überspringen. Denn die Skythen hatten ebenso in der Antike den Ruf, furchtlose und grausame Krieger zu sein. Gut, das teilen sie mit vielen Völkern, die aus Sicht der Griechen (oder auch der Römer) fremd waren. Aber bei den Skythen liefert uns Herodot ein paar ziemlich drastische Details.7
Ein skythischer Krieger trank das Blut des ersten Mannes, den er tötete. Die Köpfe derer, die er getötet hatte, trug er außerdem als Beweis seiner Kampfkunst zum König. Nur wer einen Kopf vorweisen konnte, hatte ein Anrecht auf einen Anteil der Kriegsbeute. Und jetzt wird es erst richtig eklig.
Die Kopfhaut wurde abgezogen, mit einer Rinderrippe ausgeschabt und weichgeknetet. Anschließend diente sie als eine Art Handtuch. Manche nähten sich daraus sogar Mäntel. Die Schädel toter Feinde wurden oben aufgesägt, mit Leder bezogen und als Trinkschalen genutzt. Nun ja.
Auch hier stellt man sich natürlich wieder die Frage: Kann das stimmen oder sind das Horrormärchen, die uns Onkel Herodot auftischt? Gleich vorweg: Die Fundlage ist dünn. Aber man fand Schädel mit Schnittspuren, die man als Skalpierung deutet und die darauf hindeuten, dass an Herodots Bericht etwas dran sein könnte. Aber in der Drastik lässt sich das nicht bestätigen.
Die Männertöterinnen
Das alles lässt auf eine Gesellschaft schließen, die vergleichsweise kriegerisch geprägt war. Und das machte auch vor den Frauen nicht halt. Angeblich hätten sich einige Skythen mit den Amazonen vermischt – jenem sagenhaften Frauenvolk, das schon in Homers Ilias erwähnt wird und sich durch enormes Geschick im Kampf auszeichnete.
Nicht ganz unwichtig: Kämpfende Frauen waren in den klassischen antiken Gesellschaften in Griechenland und Rom etwas absolut Unerhörtes. Und das war wohl auch bei den Skythen nicht gern gesehen, weshalb sich das Mischvolk aus Skythen und Amazonen ganz im Osten niederließ und sich „Sauromaten“ nannte.8
Deren Frauen dürfen erst heiraten, wenn sie einen Feind getötet haben, und sie sprechen auch nur gebrochenes Skythisch, weil ihre weiblichen Vorfahren (die Amazonen) es nie richtig gelernt haben.
Und was sagt die moderne Forschung dazu? Immerhin sind Frauengräber mit Waffen als Grabbeigaben gut belegt, und zwar sowohl im Gebiet der Sauromaten als auch der Skythen. In einem Punkt dürfte Herodot also Recht haben: In der Region kämpften wahrscheinlich auch Frauen. Das war aber offenbar durchaus auch bei den Skythen selbst der Fall. Die Herkunftsgeschichte dagegen, also die Abstammung von den Amazonen, ist natürlich ein Mythos.
Post für den Großkönig
Doch zurück zu Dareios’ Feldzug gegen die Skythen. Zur Erinnerung: Dieser persische Großkönig versuchte Ende des 6. Jahrhunderts vor Christus, Teile des skythischen Gebiets zu erobern. Laut Herodot spielte auch Rache eine Rolle: Die Skythen hätten einige Generationen zuvor persisches (genauer: medisches) Gebiet überfallen und einige Zeit lang beherrscht.9
Als Dareios nun einmarschiert, weichen die Skythen zurück, verbrennen das Land und lassen den persischen Großkönig durch die Steppe hinterherlaufen. Doch dann erhält Dareios seltsame Post: Die Skythen senden ihm einen Vogel, eine Maus, einen Frosch und fünf Pfeile zu.10
Was nun folgt, ist eine typische Herodot-Geschichte rund um seltsame Symbole (oder Vorzeichen) und deren Deutung. Dareios interpretiert das Geschenk als Unterwerfungsgeste. Und das muss man ein bisschen erklären. Die Perser verlangten von Völkern, die sich unterwerfen sollten, symbolisch Erde und Wasser als Geschenke. Und genau das liest Dareios nun aus dem Geschenk heraus: Die Maus lebt in der Erde, der Frosch im Wasser. Dabei lässt er jedoch die Pfeile und die Vögel außer Acht.
Aber der persische Heerführer Gobryas liest die Botschaft ganz anders: „Wenn ihr nicht als Vögel davonfliegt, als Mäuse unter die Erde kriecht oder als Frösche in die Sümpfe springt, dann werdet ihr mit Pfeilen erschossen.“
Um das Ganze abzukürzen: Dareios verbrennt sich an den Skythen die Finger. Sein Feldzug endet in einem Fehlschlag und sein Versuch, Gebiete nördlich des Schwarzen Meers für sich einzunehmen, gelingt ihm nicht.
Der griechische Spiegel
Bis hierhin kann man sagen: Herodot transportiert in seinem Bericht ein ziemlich klares Bild der Skythen. Sie sind gewissermaßen noch „roh“ und ungeschliffen, aber auch kämpferisch und brutal. Das ist ein Topos in der antiken Literatur. Topos bedeutet: Es ist ein feststehendes Motiv, ein Klischee, das man immer wieder auf fremde Völker anwendet. Und diese Art der Darstellung zieht sich auch nach Herodot durch die griechische und römische Literatur.
Der französische Forscher François Hartog bringt es so auf den Punkt: Für Herodot sind die Skythen so etwas wie ein Gegenbild der Griechen. Sie haben keine Städte, keine Tempel, keine öffentlichen Bäder. Und sie sind Nomaden statt Bürger.
Aber es lohnt sich auch, mal abseits von den literarischen Darstellungen auf Berührungspunkte zwischen Griechen und Skythen zu schauen. Und da gibt es so einige. Schon früh gerieten die Griechen durch den Handel in Kontakt mit allen möglichen Völkern des Mittelmeerraums und auch des Schwarzen Meers. Doch der Austausch mit den Skythen ging über den Handel hinaus.
Wer fremde Götter ehrt…
Herodot selbst berichtet uns von einem Skythen namens Anacharsis, der nach Griechenland reiste. Nach seiner Rückkehr wurde er jedoch von den Skythen getötet, da er religiöse Vorstellungen mit in die Heimat brachte, die wohl aneckten.11
Der skythische König Skyles soll heimlich in der griechischen Kolonie Olbia gelebt haben: griechische Kleidung, ein Haus, eine griechische Frau und die Einweihung in den Dionysos-Kult. Am Ende wurde er jedoch von den Skythen geköpft, weil auch er religiöse Traditionen der Griechen annahm.12
Reiten macht impotent
Und dann gab es da noch die Enarees, eine Gruppe skythischer Priesterinnen und Wahrsager.13 Angeblich wurden diese jedoch als Männer geboren und erlebten im Kult eine Transformation ihres Geschlechts. Das mit der Geschlechtsumwandlung ist allerdings moderne Terminologie. Herodot nennt die Enarees „androgyn“, er schreibt ihnen also eher eine Zwischenstellung zu. Und laut seiner Aussage leiden sie an einer „Frauenkrankheit“ im Sinne von: Weiblichkeit als Erkrankung. Angeblich hatten die Enarees einen Aphrodite-Tempel geplündert, sodass die Krankheit eine göttliche Strafe für diesen Frevel sei.
Ein Arzt aus dem Umkreis des Hippokrates14 fand jedoch eine andere Erklärung: Angeblich mache das viele Reiten impotent. Das sei der Grund dafür, weshalb einige skythische Männer ein Leben als Priesterin annähmen.
Aufschlussreich ist an dieser Geschichte vor allem eins: Dass der Wandel des Geschlechts als Strafe oder als negative medizinische Folge des Reitens verstanden wird. Geschlechterrollen wirkten in den Gesellschaften der griechischen Stadtstaaten sehr stark. Ein Wechsel, vor allem von „männlich“ zu „weiblich“ war etwas Unerhörtes.
Skythen in Athen
Am häufigsten begegnen uns skythische Figuren in der griechischen Literatur in der Komödie. Und dort spiegelt sich ein Begegnungspunkt wider, der den Alltag der Menschen betrifft. Skythische Bogenschützen wurden in Athen als Staatssklaven eingesetzt, und zwar in einem ganz speziellen Bereich: als eine Art Ordnungsdienst.15
Man kann sich das durchaus wie einen antiken Vorläufer einer Art Polizei vorstellen. Diese Skythen sorgten für Ordnung bei Volksversammlungen und Ratssitzungen. Das Bild eines Skythen war also für die Menschen im Alltag von Athen das eines „fremden Polizisten“.
Auch das ist in gewisser Weise aufschlussreich: Ausgerechnet diese rohen „Barbaren“ aus der nördlichen Steppe waren Ordnungshüter in Athen. In der Komödie lachen die Athener dann aber über deren gebrochenes Griechisch.

Ein Volk verschwindet, der Name überlebt
Doch was wurde aus den Skythen? Heute gibt es sie ja offensichtlich nicht mehr. Ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. wurden die Skythen allmählich von einem neuen Volk verdrängt, das in das Gebiet der modernen Ukraine einwanderte: den Sarmaten.
Ein Königreich der Skythen ist dann bis ins 3. Jahrhundert nach Christus noch auf der Krim belegt. Danach verliert sich die Spur der Skythen in der Geschichte. Das liegt aber auch daran, dass die Bezeichnung „Skythen“ zunehmend vom echten Volk der Skythen abgekoppelt verwendet wurde. Man könnte sagen: Das Volk verschwand, doch seine Bezeichnung lebte weiter.
Byzantinische Autoren nennen später wahlweise die Goten, die Hunnen und sogar die Rus „Skythen“. Damit wird der Name zu einem Etikett für alles, was aus dem Norden kommt und gefährlich ist. Was wir heute von den Skythen wissen, ist zur Hälfte das griechische Bild von diesem antiken Volk. Und am Ende war auch nur noch dieses Bild übrig, könnte man sagen.
Aber immerhin zeigt sich durch die moderne Forschung: Auch wenn dieses Bild nicht immer mit der Faktenlage übereinstimmt, haben wir es unter anderem wesentlich Herodot zu verdanken, dass wir so viel über dieses Volk wissen.
Zum Weiterlesen
- François Hartog, Le miroir d’Hérodote, Paris 1980; (engl.: The Mirror of Herodotus, 1988)
- Hermann Parzinger, Die Skythen, München 2004
- Adrienne Mayor, The Amazons, Princeton 2014
- St John Simpson/Svetlana Pankova (Hg.), Scythians. Warriors of Ancient Siberia, London 2017


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