Astylos – Ein antiker Sportheld

Diese Woche feiern wir ein Jubiläum. Vor genau 2.500 Jahren siegte er bei den Olympischen Spielen und stellte einen neuen Rekord auf, als er in drei Disziplinen den Sieg holte. Zeit für einen Blick auf diesen frühen Superstar der Sportgeschichte. Vorhang auf für Astylos. 

Gleich zu Beginn des Textes ein kleiner Disclaimer: Ob wir das Jubiläum in die richtige Woche einsortiert haben, können wir gar nicht genau sagen, denn wir wissen zwar, dass die Olympischen Spiele in der Antike seit dem Jahr 776 v. Chr. im bekannten Rhythmus alle vier Jahre abgehalten wurden. In welcher Woche oder an welchem Tag, das können wir aber nicht mehr sagen. Das hängt mit den Unsicherheiten bei der Umrechnung der antiken und der modernen Kalenderzählung zusammen. Auf jeden Fall fanden die Spiele im August oder September des jeweiligen Jahres statt. Also ungefähr dürften wir das Jubiläum immerhin getroffen haben.  

Olympische Spiele damals und heute

Auch Ballspiele gab es in der Antike natürlich. Sie gehörten aber nicht zu den olympischen Disziplinen. 
Grabrelief aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., unbekannter Fotograf

Wie schon heute, gab es bei den Olympischen Spielen der Antike verschiedene sportliche Wettkämpfe. Die Auswahl war aber gegenüber heute deutlich eingegrenzt, und die eine oder andere Disziplin mag uns heute auch etwas komisch vorkommen. Da gab es natürlich die „Klassiker“, nämlich Laufwettbewerbe, aber auch Diskuswerfen, Weitsprung, Ringkämpfe und Pferdewettbewerbe.

Der Held unseres heutigen Jubiläums, Astylos, war ein begnadeter Läufer. Und als solcher war er äußerst erfolgreich, denn er trat erstmals bei der 73. Olympiade, d. h. im Jahr 488 v. Chr. zum Wettkampf an und siegte im στάδιον (stádion). Das Stadion war ursprünglich eine griechische Längeneinheit und entspricht in etwa 193 Metern. Er siegte also im Kurzstreckenlauf. Wir würden wohl heute „Sprint“ dazu sagen.  

Ob er das heute noch schaffen würden, ist fraglich, denn die Konkurrenz ist sicherlich härter. Er hätte es immerhin mit Personen aus so ziemlich allen möglichen Nationen der Welt zu tun. Aber auch in der Antike hatten die Olympischen Spiele schon einen „globalen“ Anspruch, denn beteiligt waren alle griechischen bzw. griechisch-sprachigen Städte. Und das waren eine ganze Menge. Während der Olympischen Spiele herrschte zwischen diesen Staaten, die notorisch zerstritten waren, eine Waffenruhe. Das ist der Kern des friedlichen Gedankens hinter den Olympischen Spielen der Neuzeit, die seit 1896 ausgetragen werden. 

Weniger Abwechslung, mehr nackte Haut

Zwei Athleten, die vor oder nach dem Sport ihre Kleidung ab- oder anlegen. 
Vasenbild, ca. 470 v. Chr., unbekannter Fotograf

Ansonsten unterschieden sich die damaligen Olympischen  Spiele in einigen Punkten deutlich von ihrem heutigen Pendant. Da sind zum einen die schon erwähnte engere Auswahl an Disziplinen, aber auch die Tatsache, dass nur Männer zu Wettkämpfen zugelassen wurden, die ab 400 v. Chr. außerdem vollständig nackt sein mussten.1 Das war aber nach Astylos’ Zeiten, das heißt, er durfte noch Kleidung tragen. Oder hätte es zumindest gedurft, denn vermutlich waren die Athleten auch zu seiner Zeit schon eher leicht oder gar nicht bekleidet. 

Ein großer Unterschied war aber auch die religiöse Ausrichtung der Spiele. Ursprünglich – und das merkt man den Olympischen Spielen bis in die späteren Phasen der griechischen Geschichte deutlich an – handelte es sich um eine Kulthandlung. Das bedeutet, die Spiele  waren Wettkämpfe zu Ehren einer Gottheit, konkret des Zeus. Ihm zu Ehren gab es in dem kleinen Ort Olympia ein Heiligtum. Und bei diesem Heiligtum wurden sportliche Wettkämpfe abgehalten, die sich im Laufe der Geschichte zu der Form entwickelten, in die wir sie kennen. Zu diesen Wettkämpfen kamen die Vertreter und Sportler griechischer Städte zusammen.

Ein Sportler aus der „neuen Welt“

Etwa ab dem Jahr 800 zählten hierzu in zunehmendem Maße auch Städte, die von Griechen gegründet worden waren, aber außerhalb des Gebiets lagen, das wir als „Griechenland“ bezeichnen würden. Astylos stammte also aus der „neuen Welt“, könnte man sagen. Die Stadt Kroton in Süditalien war eigentlich noch vergleichsweise jung. Nach den antiken Überlieferungen wurde sie um 700 v. Chr., also um die 220 Jahre vor Astylos’ Sieg, gegründet.2 Verglichen mit den traditionsreichen Städten im griechischen Mutterland war Kroton also noch nicht so alt. Heute weiß man, dass es schon vorher Siedlungen an dieser Stelle gegeben hat, aber vielleicht enthält die antike Überlieferung insofern einen wahren Kern, dass Kroton um 700 von griechischen Siedlern übernommen wurde. 

Kroton, das übrigens an der Sohle des italienischen Stiefels lag, war eine echte Kaderschmiede, denn Astylos war nicht der erste und auch nicht der einzige berühmte Athlet, der von dort stammte. Ein anderer berühmter Sportler und Sohn der Stadt war Milon, dessen zahlreiche Siege bei verschiedenen sportlichen Wettkämpfen legendär waren.  

Kaderschmieden der Antike

Szene aus einem Wagenrennen
Amphore, ca. 599 v. Chr.
Foto: Matthias Kabel, CC BY 2.5

Man darf sich da keine Illusionen machen: Das hatte natürlich mit Talent zu tun, aber die Athleten der damaligen Zeit wurden auch gezielt gefördert. Das kennt man von von heute: Für viele Staaten sind sportliche Erfolge Aushängeschilder. Wenn man in der geographischen und zeitlichen Nähe bleiben will, könnte man die Sportförderung in der ehemaligen DDR als Beispiel nehmen. Die Stadt Kroton brachte wahrscheinlich nicht umsonst mehrere erfolgreiche Sportler hervor. Es war das erklärte Ziel der dortigen Herrscher, sportliche Erfolge für sich verbuchen zu können.  

Denn sportliche Erfolge bedeuteten Ruhm und Ehre, nicht nur für den Athleten, sondern auch für seine Heimatstadt, die bei der Ausrufung des Siegers nach einem Wettkampf explizit genannt wurde. Aber das braucht man einem modernen Menschen auch nicht weiter zu erklären, denn das kennen wir heute ja auch noch von allen sportlichen Wettkämpfen, auch wenn wir heute eher auf die Nation, weniger auf die Stadt schauen. Aber das Pendant zur Nation war in der griechischen Antike die Stadt bzw. der Stadtstaat, aus dem der jeweilige Sportler kam. 

Für ihn persönlich bedeutete der Sieg natürlich Ruhm und Ehre zu Hause, aber auch handfeste  persönliche Vorteile. Ein Preisgeld gab es in Olympia nicht. Der Sieger eines Wettkampfs wurde mit einem Zweig oder Kranz belohnt, der von einem Olivenbaum in der Nähe des Heiligtums stammte, der dem Zeus heilig war. 3 Übrigens: Zweit- oder Drittplatzierte gingen komplett leer aus. Gut, auf den dämlichen Zweig konnte man sicher gut verzichten,4 auch wenn er natürlich in der griechischen Kultur und Gesellschaft als Symbol eine sehr hohe Bedeutung hatte. Man tauchte aber auch in keiner offiziellen Siegerliste auf oder wurde an anderer Stelle als Teilnehmer erwähnt. „Dabeisein“ war in der Antike also doch nicht alles. 

Ruhm und Ehre, Geld und Luxus

Für den Sieger brachte der Sieg bei den Olympischen Spielen vor Ort wirklich nur den einen Gewinn an Ehre und Ruhm, aber bei seiner Rückkehr in die eigene Heimatstadt sah das schon anders aus, denn dort wurde er mit Anerkennungen überschüttet. Die konnten – je nach Heimatstadt – unterschiedlich ausfallen. Aus Athen wissen wir, dass siegreiche Olympioniken ihr Leben lang auf Staatskosten verpflegt wurden. Meist profitierten die Olympioniken, wie man einen Gewinner der Olympischen Spiele nannte, auch von Steuererleichterungen, Geschenken und Zuwendungen. Am Ende gab es oft ein Begräbnis auf Staatskosten, was in der gesamten Antike als ein Zeichen besonderer Wertschätzung galt. 

Zudem wurden den Siegern Statuen errichtet. Im Fall von Astylos wissen wir von einer solchen in seiner Heimatstadt, aber auch in Olympia.5 Aber eigentlich kam es den olympischen Wettkämpfern meist gar nicht so sehr auf finanzielle Vorteile an. Der Ruhm spielte in allen griechischen Wettkämpfen, seien sie nun sportlich oder nicht, eine viel größere Rolle. 

Die Teilnehmer hatten aber auch leicht reden: Sie waren alle Aristokraten. Das wird häufig unterschlagen, wenn man Berichte über die Olympischen Spiele liest oder sieht. Ein ganz normaler Bauer oder Handwerker konnte es sich überhaupt nicht leisten, Zeit für das intensive Training zu verschwenden. Ganz zu schweigen von der Reise nach Olympia, um dort nur für den Ruhm und die Ehre in einem Wettkampf zu bestehen. 

Und wenn er außerdem im Pferdesport aktiv sein wollte, dann kamen auch die Kosten für das oder die Tiere und ihren Unterhalt hinzu. Und wie teuer es ist, Pferde zu halten, wissen wir ja auch heute noch. Auch das wieder ein Unterschied zu heute: Die Olympischen Spiele der Antike waren eine reichlich elitäre Angelegenheit. 

Ein Krotoniate macht Karriere

Für die meisten Teilnehmer war es schon etwas Besonderes, einmal an den Spielen teilnehmen zu können, zu gewinnen, schon ein kleines Wunder. Aber was Astylos dann hinlegte, war eine sensationelle Karriere. Denn er kam wieder. Und das gleich mehrfach.

Er trat also zum ersten Mal im Jahr 488 v. Chr. bei den 73. Olympischen Spielen an.6 Dort holte er den Sieg im Stadion, also im einfachen Sprint und im Diaulos, dem Lauf über die doppelte Distanz. 

Läufer beim sportlichen Wettkampf, abgebildet auf einer Vase, ca. 530 v. Chr.
Foto: Matthias Kabel, CC BY 2.5

Vier Jahre später war er wieder da und holte 484 wieder den Sieg in beiden Disziplinen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war Astylos ein Superstar seiner Zeit. Er hatte es geschafft, in zwei Disziplinen zweimal hintereinander als Sieger vom Platz zu gehen. Aber er setzte noch eins drauf und wurde mit seinem dritten  Auflaufen bei den Olympischen Spielen im Jahr 480 zu einer wahren Legende. 

Bei diesen 75. Olympischen Spielen schaffte er es nicht nur, wieder einen Sieg zu holen. Und das auch nicht nur in den Disziplinen, in denen er schon vorher geglänzt hatte, sondern auch noch einer weiteren, dem Waffenlauf. Das ist nun etwas, was uns heute ein bisschen komisch vorkommt. Die Teilnehmer liefen die Distanz  nämlich in voller Rüstung, wie ein griechischer Hoplit, also ein Fußsoldat. 

Sie waren ausgestattet mit Helm, Schild, Beinschienen und Speer. Sie liefen also unter massiv erschwerten Bedingungen. Als Astylos bei diesen Olympischen Spielen also in insgesamt drei Disziplinen als Sieger vom Platz ging, war er auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen. Mehr war nun wirklich nicht mehr drin.
Aber er trat noch ein viertes Mal an und holte bei den Spielen im Jahr 476 immerhin noch einen Achtungserfolg, indem er noch einmal den normalen Stadion-Lauf für sich entschied. Danach verliert sich seine Spur. Ob er noch einmal angetreten ist (ohne zu gewinnen) oder nach dieser mehr als zwanzigjährigen Laufbahn seine Sportkarriere beendete, wissen wir nicht. 

Wer war überhaupt dieser Astylos?

Ohnehin wissen wir über dieses antike Ausnahmetalent nicht besonders viel. Zum Beispiel, wann er geboren wurde. Oder wann er starb. Wer seine Eltern waren und was er eigentlich sonst so für ein Typ war. Im Grunde wissen wir das meiste eigentlich nur aus den Siegerlisten der Olympischen Spiele, die akribisch geführt wurden, und in denen sein Name und seine Geburtstadt auftauchen. Hinter diesen nüchternen Listen verstecken sich viele spannende Lebensläufe und Schicksale, die dem Vergessen anheim gefallen sind. 

Und doch stimmt das nicht so ganz. Ein paar Details wissen wir dann doch noch, und das haben wir der Tatsache zu verdanken, dass Astylos ein Superstar seiner Zeit war, an den sich die Menschen noch Jahrzehnte später erinnerten. Deswegen wird er immer mal wieder von verschiedenen Schriftstellern erwähnt. 

Astylos als Musterbeispiel

Bei Platon zum Beispiel, der grob ein Jahrhundert später lebte und schrieb, erfahren wir, dass Astylos, wie auch einige andere Sportler, eine eiserne Disziplin an den Tag legte. Er war besonders darauf bedacht, in allem Maß zu halten und sich körperlicher Freuden möglichst zu enthalten. Konkret heißt es, dass die genannten Athleten, zu denen auch Astylos gehörte, in der Zeit ihres Trainings keinen Sex hatten.7

Man machte sich also schon damals über den optimalen Lebenswandel eines Sportlers Gedanken. Das reichte, wie heute, in den Bereich der Ernährung, denn auch schon damals war klar, dass man hierdurch die Leistungsfähigkeit eines Athleten positiv beeinflussen kann. Die entsprechenden Vorschriften, wie sich ein Sportler zu ernähren hätten, gingen ziemlich ins Detail, und einige davon haben bis heute ihre Gültigkeit behalten.8 

Auch das Thema „Maßhalten und Enthaltsamkeit“ bei Sportler*innen kennen wir heute noch: Wenig Süßigkeiten, kein Alkohol. Wie es da genau beim Sex aussieht, würden vielleicht einige von uns gerne genauer wissen, aber darüber schweigen sich die meisten prominenten Sportlerinnen und Sportler heutzutage eher aus. Das ist ja auch ihr gutes Recht.  

Oh Gott, er hat auch gesungen!

Die pythischen Spiele fanden zu Ehren des Gottes Apoll statt, der unter anderem auch für die musischen Künste zuständig war. Auf diesem Bruchstück ist er mit einer Kithara zu sehen. – Teil eines Mischkrugs aus dem 4. Jahrhundert
Foto: Marie-Lan Nguyen, CC BY 2.5

Übrigens gehörte zu einer sportlichen Ausbildung der damaligen Zeit (selbstverständlich, wie eigentlich für jeden Aristokraten) auch der künstlerische Bereich dazu. Das ist ein Ideal, das wir heute nicht mehr kennen. Und meistens, das belegen die diversen musikalischen Versuche von Fußballern in den letzten Jahrzehnten, geht so etwas auch gewaltig schief. Das hier (externer Link zu YouTube) mag als besonders furchtbares Beispiel genügen.

Astylos war möglicherweise auch musikalisch. Das ist aber mit mehreren Fragezeichen versehen. Eine antiker Quelle9 deutet dies an. Und wenn wir dieser Andeutung glauben schenken, war Astylos wesentlich erfolgreicher als seine modernen Kolleginnen und Kollegen, denn demzufolge trug er auch den Sieg bei den Pythischen Spielen davon. 

Bei diesen Wettkämpfen, die zu Ehren des Gottes Apoll ausgetragen wurden, ging es um das musikalische und dichterische Talent der Teilnehmer. Da gibt es nur ein Problem: Die Pythischen Spiele beinhalteten, vermutlich ab etwa 580 v. Chr., neben den künstlerisch-musikalischen auch sportliche Wettkämpfe. Es kann also auch sein, und ist vielleicht sogar viel wahrscheinlicher, dass Astylos, wenn überhaupt, nicht bei den musikalischen Wettkämpfen, sondern in den sportlichen antrat und siegte.

Auch Skandale fehlten nicht

Und dann wissen wir auch, dass Astylos zwar eine glänzende Karriere hatte, aber sich auch einen großen Fehltritt erlaubte. Was ist aber eine große Sportkarriere ohne einen handfesten Skandal? Also, zumindest könnte man es als Fehltritt interpretieren. Denn auch wenn die UEFA oder die Fußball-Bundesliga zu seiner Zeit noch in weiter Ferne lagen, tat Astylos etwas, was uns aus dem modernen Sport, insbesondere aus dem Fußball, ziemlich bekannt vorkommt. Er ließ sich abwerben. Er wechselte also mitten in seiner Karriere „den Verein“, das heißt in seinem Fall die Stadt, für die er antrat. 

Bei den Olympischen Spielen im Jahr 480 und bei denen im Jahr 476 ließ er sich nach dem Sieg als Syrakusaner ausrufen. Das war eine Stadt auf Sizilien, also so etwas wie die regionale Konkurrenz für Kroton. Und Astylos passierte das, was auch ein moderner Fußballspieler fürchten muss, nämlich dass die eigene Fanbase womöglich gar nicht so positiv auf den Wechsel reagiert. Genau das geschah mit Astyos. Die Krotoniaten waren dermaßen sauer, dass sie seine Statue umstürzten und sein Haus in ein Gefängnis umwandelten.10

Ob ihn das irgendwie gekümmert hat oder ob er daraufhin nach Syrakus umzog, um dort seinen Lebensabend zu genießen, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall war Syrakus die größere und bedeutendere Stadt. Vielleicht hat er für sich persönlich also die bessere Wahl getroffen. Auf jeden Fall ist es irgendwie beruhigend zu sehen, dass sich manche Sachen in den letzten 2.500 Jahren einfach gar nicht geändert haben. 

  1. Philostratos, Gymnastika 17
  2. Strabo VI,1,12
  3. Herodot VIII,26
  4. siehe auch Aristophanes, Plutos 585-591
  5. Pausanias VI, 13,1
  6. Hugo Förster, Die Sieger in den olympischen Spielen, Zwickau 1891, S. 12-13 und Luigi Moretti: Olympionikai, i vincitori negli antichi agoni olimpici. In Memorie della Accademia Nazionale dei Lincei, Classe di Scienze Morali, Storiche e Filologiche Ser. 8, Bd. 8 (1957), S. 53–198.
  7. Platon, Leges 840a
  8. Philostratos, Gymnastika 43-51
  9. Simonides, fr. 10 Bergk
  10. Pausanias VI, 13, 1

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